TSV-Siegesserie hält auch im Allgäu an

TSV Heimenkirch – TSV Riedlingen 1:3 (1:1)

Mit 3:1 siegten die Sontheimer-Mannen im Allgäu beim TSV Heimenkirch. Somit hält die TSV Siegesserie auch im vierten Spiel in Folge an, so dass man mit nun 12 Punkten den Anschluss ans Tabellenmittelfeld geschafft hat und rückt auf Rang 9 vor.

Der TSV reiste ersatzgeschwächt ins Allgäu, was einige Umstellungen nach sich zog und die ersten 20 Minuten klar an die bissigen Gastgeber gingen. Folgerichtig ging Heimenkirch in der 6. Minute in Führung. 2 Mal kam man zentral zu spät in den Zweikampf, Rasch bedankte sich und schlenzte den Ball unhaltbar in den Winkel – 1:0 (6.). Weitere wilde Angriffe prallten an der TSV-Defensive ab. Nach einem Foul an Mehidi legte sich Sontheimer selbst den Ball halbrechts zurecht und zirkelte das Leder über die Mauer ins kurze Eck zum schmeichelhaften Ausgleich – 1:1 (17.). Danach entwickelte sich ein verbissenes Spiel, in dem die Allgäuer gefühlt immer einen Schritt schneller waren. Die Wende kam nach einem Schmid-Steilpass auf Mehidi, der von Abler auf dem Weg zum Tor umriss – Notbremse und Rot. Bis zur Pause schafften die Rothosen es nicht, die Überzahl sauber auszuspielen. Zu schnell wurden die Bälle verloren, in den Zweikämpfen war man meist zweiter Sieger.

In der zweiten Hälfte ließen sich die Gastgeber dann tiefer fallen und lauerte mit ihren schnellen Offensivakteuren auf Konter. Nach einem Buck-Eckball köpfte Hannes Schmid einen Verteidiger an, von dem der Ball ins Netz kullerte – 1:2 (56.). Diese Führung schien dem TSV zunächst mehr Kontrolle zu bringen, doch so richtig sicher fühlten sich die TSV-Fans nicht. Zu fahrig im Passspiel und nachlässig im Zweikampf ließen den Gegner immer wieder am Ausgleich schnuppern. Erst in der 74. Minute erzielte Finn Scheit etwas glücklich das vorentscheidende 1:3. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum kam Scheit am 5er-Eck frei zum Abschluss und netzte trocken ein. In der 84. Minute dezimierten sich die nie aufgebenden Gastgeber erneut. Nach einem klaren Foul an Fischer sah Handanagic die Ampelkarte. Ein Schmid-Freistoß aus 25 Metern klatschte noch an den Querbalken. So blieb es am Ende beim etwas schmeichelhaften TSV-Sieg.

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